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Zwischen Luxor und Assuan finden die Kreuzfahrten auf dem Nil statt, wobei manche Schiffe noch einen Abstecher in das nördlich von Luxor gelegene Quena machen, um von dort einen Besuch der Tempelanlagen von Abydos und Dendera zu ermöglichen. Während Sie sich an Deck erholen, zieht die biblische Landschaft entlang des Nils an Ihnen vorbei.

Wer die Strecke von Luxor nach Assuan mit Auto/Bus zurücklegt, muss mit einer reinen Fahrzeit von ca. 4 Stunden rechnen zuzüglich der Stopps bei den Besichtigungen.

Tempel von Abydos

Ca. 160 km nördlich von Luxor liegt die Stadt Abydos, eine der ältesten und heiligsten in Ägypten; denn seit der 5. Dynastie galt Abydos als Begräbnisstätte des Kopfes von Osiris und war damit wichtigstes Wallfahrtsziel des alten Ägypten. Was von dieser einst großen Stadt übrig blieb, ist die Nekropole am Rande der Wüste sowie die Reste der Tempel von Sethos I (1304 – 1290 v. Chr.) und seinem Sohn Ramses II (1290 – 1224 v. Chr.).

Tempel von Dendera

Dendera, ca. 60 km nördlich von Luxor, war der Hauptkulturort der kuhohrigen Göttin Hathor – hier stand bereits im frühen Alten Reich ein Heiligtum. Erst im 1. Jahrhundert v. Chr. wurde wurde der heute zu besichtigende Tempel errichtet. Er ist noch sehr gut erhalten, auch das Tempeldach konnte bewahrt werden. Mit Hathor zusammen wurden auch ihr Gemahl Horus, der Falkengott, und ihr Sohn Ihi, Gott der Musik verehrt.

Tempel von Esna

Dieser Tempel aus der ptolemäischen Zeit war dem Gott Chnum geweiht, der im Morgengrauen die Menschen aus Nilschlamm auf seiner Töpferscheibe formte. Unter Thutmosis III wurde mit dem Bau eines ersten Tempels begonnen. Die während der 26. Dynastie bedeutende Stadt wurde unter den Ptolemäern Bezirkshauptstadt von Oberägypten; erst in dieser Zeit entstand der Tempel in seiner heutigen Form. Der aufgrund seiner Inschriften und Reliefs bemerkenswerte Tempel liegt 9 m unter dem Straßenniveau, mitten in der Kleinstadt Esna.

Tempel von Edfu

Der gewaltige Tempel von Edfu ist der besterhaltene Tempel Ägyptens. Obwohl der Tempel aus der ptolemäischen Zeit stammt, vermittelt er einen guten Eindruck pharaonischer Architektur. Er war dem Gott Horus geweiht, der im großen Hof als Riesenfalke mit pharaonischer Doppelkrone dargestellt. Imposant ist beim Tempel von Edfu auch die Umfassungsmauer, die die gleiche Höhe wie der Tempel selbst hat. Die Innenwände sind voll von den Darstellungen des Horus-Mythos: der Gott Horus kämpft gegen den als Nilpferd dargestellten Gott Seth, der Mörder seines Vaters Osiris.

Tempel von Kom Ombo

Vom zweigeteilten Eingang gelangt man durch zwei parallel liegende Säle und drei Vorhallen zu einem zweifachen Sanktuarium. Die nördliche Tempelhälfte war dem falkenköpfigen Gott Haroeris geweiht, die südliche dem krokodilgestaltigen Sobek. Eine Besonderheit im Tempel von Kom Ombo sind die Abbildungen chirurgischer Instrumente auf der Umfassungsmauer. Die Darstellung dieser Gegenstände aus der römischen Zeit stehen in Zusammenhang mit den Heilkräften, die man Haroeris zuschrieb.

El Chab

Am Ostufer des Nils, ca. 40 km von Edfu entfernt, befindet sich ein monumentaler Lehmziegelwall, der auf einer Fläche von 540 x 570 m die Überreste des antiken Necheb, umschließt. Necheb war der Hauptkultort der geiergestaltigen Göttin Nechbet, Patronin von Oberägypten. Zusammen mit der Schwesternstadt Nechen war Necheb bereits vor der Reichseinigung durch Pharao Menes ein bedeutendes politisches Zentrum. Als Memphis Hauptstadt des verfiel El-Chab.

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