Home    Über uns    Kontakt    Reiseschutz    Reisebüro Portal    Reise-Warenkorb


Ägypten
Jordanien
Syrien
Israel
Mexico
Peru
Helios Auslese
Länderinfos
Ägypten
Jordanien
Syrien
Damaskus
Südlich von Damaskus
Maalula und Sednaya
Palmyra
Aleppo und Umgebung
Apamea
Hamah
Krak des Chevaliers
Syriens Küste
Am Euphrat
Reisetipps
Israel
Mexiko
Peru
Online Kataloge
Kataloge Download
Katalogbestellung
Nützliche Links


    Reisebüffet
Stätten am Euphrat
Duro Europos - die östlichste Ausdehnung des Römischen Weltreiches
Im südlichen Euphrat-Tal, auf einer weit ins Tal des Flusses vorspringenden Landzunge, die steil zu seinem Ufer abfällt, liegt die Ruinenstätte Duro Europos, die auf arabisch Salihiye heißt. Seleukos Nikator, einer der Nachfolger Alexander des Großen hat die Stadt 280 v.Chr. auf den Fundamenten früherer Siedlungen als Festung gegründet. Er nannte sie Dura, das aus dem Assyrischen übersetzt Mauer bedeutet und Europos nach seinem makedonischen Geburtsort. Das weitläufige Ruinengelände, das von einer mächtigen Lehmmauer umgeben wird, betritt man durch ein monumentales, von zwei Türmen flankiertes Haupttor. Die Anlage weist das für hellenistische Städte so typische schachbrettartige Straßenraster auf.
Nahe der Stadtmauer wurde in den 1920iger und 1930iger Jahren eine Synagoge zu Tage befördert, deren Wandmalereien heute im Nationalmuseum von Damaskus zu bewundern sind. Die Ausgrabungen brachten Kultstätten vieler Religionen zutage und sind Zeugnis dafür, dass in Dura Europos so etwas wie Glaubensfreiheit herrschte. Unbestrittener Höhepunkt des Rundgangs ist der Blick von der Steilkante des Plateaus auf die durch einen natürlichen Graben abgetrennte Zitadelle und hinab auf die Oasenlandschaft des Flusstales.
Mari - Glanzvolle Königsstadt der Bronzezeit
Nahe Duro Europos, im einsamen Grenzland, kann man etwas von den Anfängen menschlicher Kultur erahnen. Bereits vor mehr als 4500 Jahren lag hier am Ufer des Euphrat die bedeutende Stadt Mari, die aber schon 1760 v.Chr. vom babylonischen König Hammurabi vollständig zerstört wurde. Sie war eine der Handelsstädten, die einst den Weg nach Mesopotamien kontrollierten und war vor 4000 Jahren Mittelpunkt eines bedeutenden Reiches, der große Palast des Zimri-Lin zeugt davon. Dieser aus insgesamt 300 Räumen bestehende, sukzessive über viele Generationen entstandene Komplex galt schon zu Lebzeiten seines Vollenders als Weltwunder. Sein Boden offenbarte den Archäologen u.a. ein Archiv aus rund 25 000 Tontafeln. Unter den Resten der angrenzenden Palast- und Tempelanlagen wurden jene weltberühmten Statuetten aus Gipsstein und Bronze gefunden, deren Zottelröcke und weit geöffneten Augen aus Lapislazuli so charakteristisch für die plastische Kunst jener Periode sind. Die prächtigsten Exemplare sind u.a. im Nationalmuseum von Damaskus ausgestellt.
Raqqa
Am linken Euphratufer liegt Raqqa. Als Verkehrsknotenpunkt und wichtige Grenzstation zwischen der Levante und dem Zwischnstromland blickt die heutige Provinzhauptstadt auf eine mehrtausendjährige Geschichte zurück. Lediglich aus byzantinischer Zeit haben sich jedoch Baulichkeiten erhalten. So wandelt man auf den Spuren des großen Kalifen Harun ar-Rashid und kann Reste der Stadtmauer mit ihrem Prunkstück, dem teilweise wieder errichteten, reich ornamentierten Bagdadtor aus dem 9.Jh. sehen. Innerhalb der alten Stadtmauer sind Reste des Qasr al Banaat, dem "Schloss der Töchter" erhalten, dessen Errichtung der Volksmund dem Kalifen Harun al-Rashid zuschreibt. Im Stadtkern ist außerdem die alte Moschee erhalten, die unter Al Mansur im 8.Jh. errichtet wurde. An der Außenmauer weist sie halbrunde Verstärkungen auf, wie sie bei Wüstenschlössern zu finden sind.
Rusafa
Abseits der Hauptstraße, am Rande der Steppe liegt Rusafa, eine der wichtigsten frühchristlichen Pilgerstädte, die dem heiligen Sergios geweiht war. Von einer gewaltigen, sehr gut erhaltenen Stadtmauer umgeben, erheben sich im Innern die Ruinen prächtiger Kathedralen.
Zenobia und Halabiye
Dort, wo der Fluss auf eine Basaltbarriere stößt, die er nur durch einen Engpass passieren kann, ließ die palmyrenische Herrscherin Zenobia zwei Festungen errichten: die nach ihr benannte Zenobia, heute Halabiye genannt, und etwas weiter südlich auf einer felsigen Anhöhe Basileia, das heutige Zalabiye. Von den Ruinen der einst mächtigen Festung Halabiye hat man einen herrlichen Blick in das Tal des Euphrat. Zalabiye war einst die größere der beiden Anlagen; nur ein Teil dieser mit Türmen bewehrten Befestigung ist heute noch zu sehen.
 
AGB Presse-Medien Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen