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Südlich von Damaskus
Fruchtbare Vulkanerde und die Schmelzwasser des Hermon-Massivs machen den Hauran, die Region südlich von Damaskus zur Kornkammer Syriens. Diese Region im Süden von Damaskus unterteilt sich in drei ganz unterschiedliche Landschaften:
- in die nördlich, wild zerklüftete
  Lavalandschaft, Leja genannt
- in den bis zu 1825 hohen Jebel al Arab mit
  seinen Kraterkegeln
- in die fruchtbare Nuqra-Ebene, deren
  Weinfelder die Trauben für den
  syrischen Arak liefern
Seit Beginn des 18. Jahrhunderts wird der Hauran überwiegend von Drusen bewohnt.
Hauran
Bosra
BosraBosraBosra
Die antike Ruinenstadt Bosra, wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt Eine Besichtigung der hier erhaltenen antiken Bauwerke aus dunklem Basaltstein ist ein Muss für jeden Syrienreisenden. Bosra war ein befestigter Außenposten des Nabatäerreiches bevor ihn die Römer im Jahre 106 n.Chr. einnahmen und zur Hauptstadt ihrer Provinz Arabia ausbauten. Der ganze Ort ist heute ein einziges Denkmal, das seinen Reiz auch dadurch erhält, dass diese archäologische Stätte noch immer bewohnt ist.
Bosra 
 
 
Das römische Theater von Bosra, das zu Beginn des 3. Jahrhunderts n. Chr. errichtet wurde zählt zu den besterhaltenen und größten römischen Theaterbauten überhaupt. Es fasst ca. 15.000 Besucher und da die Akkustik immer noch großartig ist, wird es auch heutzutage noch regelmäßig für Musikfestivals genutzt.
 
Die Hauptachse der Stadt bildet die Kolonnadenstraße, die 900 m von West nach Ost verläuft.
 
Während eines Rundganges durch die Stätte besichtigt man u.a.:
  • ein riesiges unterirdisches Magazin, in dem große Mengen von Getreide gelagert werden konnten
  • den Ehrenbogen, der ca. 150 n. Chr. zu Ehren der Dritten Legion erbaut worden war
  • Reste der römischer Thermen
  • die Grundmauern einer christlichen Kirche aus dem 4. Jahrhundert
  • Säulen und Mauerreste des Nymphäums (Brunnenhaus)aus dem 2. Jahrhundert
  • die Bahira-Basilika, ein öffentlicher Versammlungsraum, der im 3. Jahrhundert in eine Kirche umgewandelt wurde.
  • die Ruine der Kathedrale von Bosra, die im Jahre 512 eingeweiht worden war
  • das Nabatäische Tor, den Eingang zum Nabatäerviertel, in dem der Palast ihres Königs Rabel II (71-106) gelegen haben soll
BosraBosraBosra
Shahba
In Shahba wurde der römische Soldatenkaiser Philippus Arabs (244-249) geboren. Anläßlich seiner Inthronisierung ließ er seinen Heimatort zu einer prächtigen Stadt ausbauen und verlieh ihr den Namen Philippolis.
ShahbaShahba
Da die Planer keine Rücksicht auf bestehende Strukturen nehmen mussten, findet man hier römischen Städtebau in Reinkultur wie nirgendwo sonst in Syrien.
Nach der Ermordung des Philippus Arabs wurde die Stadt ein Bischofssitz.
ShahbaShahbaShahba
Suweida
In der kleinen Stadt Suweida, die aufgrund des schwarzen Basaltes auch die "Kleine Schwarze" genannt wird, sind heute nur noch wenige Zeugnisse aus der nabatäischen und römischen Zeit erhalten. Diese wenigen Zeugnisse sind in dem sehr interessanten Museum von Suweida zusammengetragen. Vor allem die aus dem 3. Jahrhundert stammenden Mosaiken sind sehr beeindruckend.
Suweida 
 
Suweida
Ezra
Im alten Teil des Ortes Ezra, der unter den Byzantinern Bischofssitz war, befindet sich die griechisch-orthodoxe Kirche des heiligen Georg, der in Syrien sowohl von Christen als auch von Muslimen verehrt wird. Diese Kirche aus dem Jahre 515 gilt als das besterhaltene christliche Baudenkmal im Süden Syriens. Eine zweite noch intakte Kirche ist die Eliaskirche aus dem
Jahre 542.
 
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