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| Damaskus, eine der ältesten Städte der Welt, hat sich ihren orientalischen Charme bewahrt, der ihr jahrhundertelang den Ruf sicherte, das "Paradies auf Erden" zu sein. Die ursprüngliche Siedlung wurde in einer von den Bächen des Antilibanon gespeisten, fruchtbaren Oase gegründet und entwickelte sich sehr bald zum Schnittpunkt wichtiger Handelsrouten und damit zu einem strategisch wichtigen Handelszentrum. Zahlreiche Völker wechselten einander in der Herrschaft ab und bescherten der Stadt eine sehr wechselvolle Geschichte, der man überall begegnet. Nehmen Sie sich auf jeden Fall Zeit für diese faszinierende Stadt, denn zu entdecken gibt es viel. |
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Das Nationalmuseum ist das bedeutendste historische Museum Syriens und vermittelt einen guten Überblick über die reiche Geschichte des Landes. Den Eingang bildet die originale Stuckfassade eines im Jahre 730 erbauten Wüstenschlosses der Omaijaden Im Museum selbst finden sich Exponate aus allen Epochen syrischer Kultur, darunter auch außergewöhnliche Ausstellungsstücke wie originalgetreue Nachbauten antiker Stätten, z.B. Tontafeln und Statuen aus den altsyrischen Reichen Ebla, Mari und Ugarit, das Familiengrab der Yarhai aus Palmyra (2. Jahrhundert n. Chr.) oder Teile der Synagoge von Dura Europos aus dem 3. Jhdt. n. Chr. |  | | |
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Die Omaijadenmoschee gehört zu den großartigsten Beispielen früher islamischer Architektur. Sie wurde Anfang des 8. Jahrhunderts errichtet und war lange Zeit das prächtigste und größte Gebetshaus des Islam.
Der von Arkaden umgebene Hof hat neben Brunnen auch zwei kleine Pavillons, von denen das "Schatzhaus" wunderschöne Mosaike aufweist, die noch auf die Entstehungszeit zurückgehen. Der Hofumgang wird ebenfalls von aufwendigen, kunstvollen Mosaiken geschmückt, diese sind jedoch zum größten Teil detailgetreue Rekonstruktionen. Der Gebetssaal wird in der Mitte von einer Kuppel gekrönt. Eine Besonderheit ist ein feingearbeiteter Marmorschrein, in dem angeblich das Haupt Johannes des Täufers aufbewahrt wird, den die Muslime als Propheten verehren. |
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| An der Nordseite der Omaijadenmoschee befindet sich das vergleichsweise bescheidene Grab des Sultans Saladin, der im Orient weit weniger angesehen war als im Westen. Während die Europäer seine Ritterlichkeit und Toleranz schätzten, sahen die Moslems dies als Zauderei und zu milden Umgang mit den Franken an. |
 | Die von osmanischen Stilelementen - große Kuppel und schlanke Minarette - geprägte Tekkie al-Suleihmanieh wurde von dem Hofarchitekten des Sultans Suleiman dem Prächtigen (1520 - 1566) entworfen und diente als Herberge für arme Mekkapilger. Ein Teil der Tekkie beherbergt heute das Militärmuseum, doch weit besuchenswerter ist der ebenfalls in der Tekkie eingerichtete Basar für Kunsthandwerk. Hier kann man traditionell arbeitenden Handwerkern bei der Arbeit zusehen und manch kunstvoll gefertigtes Souvenir erstehen.
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Azem Palast Der Palast des Asaad al Azem wurde 1749 fertiggestellt. Seine Familie stellte zu dieser Zeit bereits seit 40 Jahren den Gouverneur von Damaskus. Um den Palast fertigzustellen wurden u.a. römische Säulen aus Bosra gebracht und es wurde ein Kanal zum Fluss Barada gegraben, und den Garten zu bewässern. Heute sind die Räume als Volkskundemuseum gemäß ihrer ursprünglichen Bestimmung eingerichtet und bieten einen sehr guten Einblick in die Türkenzeit. |
Bismarstan Nuri Das Bismarstan Nuri wurde von Sultan Nuraddin (1146-74) als Krankenhaus gestiftet, eines der ältesten Krankenhäuser Syriens. Heute befindet sich hier ein Museum der Medizin. |
Souk al-Hamidiye Dies ist ein typisch orientalischer Bazar, in dem es nahezu alles zu kaufen gibt. Berühmt ist dieser Souk jedoch vor allem für seine Textilien. Daneben gibt es zahlreiche kleine Restaurants, in denen man sehr gut landestypisch essen kann.
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Ananiuskapelle Die Ananiuskapelle ist eine frühchristliche Kellerkirche. Sie gilt als eine der ältesten christlichen Gebetsstätten in der Stadt. Hier soll der Jude Ananius den erblindeten Saulus geheilt haben, der sich dann später zum Christentum bekehren ließ und den Namen Paulus annahm. |
| Orientalische Altstadt in Damaskus |
| Die UNESCO hat die Altstadt von Damaskus in die Liste der herausragendenen Baudenkmäler aufgenommen - und dies zu Recht. Während eines Bummels durch die Altstadt, vorbei an alten Karawansereien, Palästen und Hammams offenbart sich dem Besucher die arabische Welt in ihrer ganzen Vielfalt. In der Altstadt befindet sich auch die "Gerade Straße", die "via recta", die bereits im Neuen Testament erwähnt wird und die gesamte Altstadt von Westen nach Osten durchzieht. |
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