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Apamea Die Ruinen von Apamea ca. 50 km nordwestlich von Hamah zählen zu den bedeutenden hellenistischen Altertümern in Syrien. |
 | Wahrscheinlich war die Akropolis mit dem im 18. Jahrhundert v. Chr. in ägyptischen Quellen erwähnten Niya identisch. Alexander der Große gab dem Ort dann den Namen seiner makedonischen Residenz Pella und Seleukos I baute schließlich um ca. 300 v. Chr. die alte Siedlung aus, erhob sie zu einer seiner drei Residenzen und benannte sie nach seiner Frau Apamea. Die Seleukiden hatten hier 500 Kriegselefanten und ca. 30.000 Kavalleriepferde stationiert. Aus dieser Zeit sind kaum noch Gebäude erhalten. | | |
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Die heutigen Überreste stammen frühestens aus römischer Zeit, die 64 v. Chr. mit der Eroberung durch Pompeijus begann. Nachdem 115 n. Chr. ein Erdbeben die Stadt nahezu vollständig zerstört hatte, ordnete der römische Kaiser Trajan den Neuaufbau an. Apamea entwickelte sich nach Antiochia zur wichtigsten Stadt der Region.
Schon im 4. Jahrhundert war Apamea Sitz eines Erzbischofs. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Kirchen. Apamea wuchs und wurde wohlhabender. Der Beginn des Niederganges war die Eroberung und Zerstörung der Stadt durch den Sasanidenherrscher Chosrow I. im Jahre 573. Apamea blieb zwar bewohnt, doch die wirtschaftliche Bedeutung fehlte. |
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| Die archäologische Stätte von Apamea ist sehr weitläufig. Die Hauptachse bildet die von Norden nach Süden verlaufende, fast 2 km lange und 36 m breite Säulenstraße. Während eines Rundganges besichtigt man die Überreste des Nymphäums (Brunnenhaus), der Agora (öffentlicher Versammlungsplatz), des Zeustempels, des Tempels der Tyche (Stadtgöttin), der Kathedrale mit dem Palast des Erbischofs, des riesigen Römischen Theaters sowie einiger, einst prächtiger Villen. |
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